Das Baby und Kind - Blog

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Häufig stellen sich Eltern, von denen mindestens ein Teil privat versichert ist, die Frage, ob es besser ist, ihr Kind privat zu versichern, oder gesetzlich. An sich kann das Kind sowohl gesetzlich als auch privat versichert werden. Sind beide Eltern gesetzlich versichert, so wird das Kind in die Familienversicherung mit eingeschlossen. Dies bedeutet, dass bis zur Volljährigkeit des Kindes  keine weiteren Versicherungskosten mehr anstehen.

Handelt es sich bei beiden Eltern um Privatpatienten, so gilt, dass auch das Kind privat versichert werden muss. Für Kinder ist eine solche Versicherung (im Vergleich zu Erwachsenen) recht preiswert. Im Jahre 2008 zahlte man z.B. für ein Baby 100€ pro Monat. Es ist allerdings anzumerken, dass sich die Leistungen innerhalb der Krankenversicherungen stark unterscheiden – es sind also Beratungsgespräche von Nöten, um wirklich auf die eigenen Bedürfnisse passend versichert zu sein.

Tritt der Fall ein, dass nur ein Elternteil privat versichert ist, so hängt alles Weitere vom Einkommen dieses Elternteils ab. Liegt dies über 4000€ Brutto monatlich (Stand 2008), so muss man das Kind privat versichern. Wenn nicht, kann man das Kind beim anderen Elternteil gesetzlich mitversichern. Der Arbeitgeber des privat versicherten Elternteils zahlt die Hälfte der Kosten der Versicherung für das Kind, wenn der Arbeitnehmer nicht selbstständig ist. Man kann das Kind auch gesetzlich versichern lassen, wenn der gesetzlich versicherte Elternteil mehr verdient als der privat versicherte Elternteil.

In der aktuellen Debatte um die Zusatzbeiträge zur Entlastung der Krankenkassen sind Kinder bisher ausgenommen. Es soll also hier keine Erhöhung stattfinden. Näheres wird jedoch erst am 02. Juni 2010 besprochen, teilte der Finanzminister Philipp Rösler mit. Alle anderen Versicherten müssen mit einer Kopfpauschale von etwa 8 Euro rechnen. Dies soll eingeführt werden, um die enormen Ausgaben der verschuldeten Krankenkassen zu reduzieren. Aufgrund der finanziellen Krisen im Land und innerhalb Europas möchte die Bundesregierung Sparmaßnahmen einleiten, zum Beispiel im Gesundheitssektor. Deswegen werden die staatlichen Fördermittel für die Krankenkassen sinken und die Bürger müssen dies durch die Kopfpauschale ausgleichen. Daher sollte man sich ggf. eine Krankenzusatzversicherung anlegen. Diese dürften nicht so hoch ausfallen. Die Versicherungen von Ergodirekt beispielsweise sollen ziemlich günstig sein.


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